Depression

Die Depression ist die häufigste psychische Erkrankung, bei der eine gedrückte Stimmung, Interesse- und Freudlosigkeit sowie Antriebslosigkeit im Vordergrund stehen. Eine Depression kann in jedem Alter auftreten, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.

Formen der Depression
Die häufigste Form der depressiven Erkrankung ist die unipolare Depression mit ausschließlich depressiven Episoden. Daneben gibt es noch die sogenannte Bipolare affektive Störung (= manisch depressive Erkrankung), bei der sich depressive und manische Episoden abwechseln. Die Dysthymie ist eine chronische, mindestens zwei Jahre andauernde, depressive Verstimmung, wobei die Symptome weniger stark ausgeprägt sind als bei der unipolaren Depression. Von einer saisonal abhängigen Depression (SAD) spricht man, wenn die depressiven Symptome regelmäßig im Herbst/Winter auftreten (Winterdepression).

Die sogenannten Hauptsymptome der Depression sind

  • Depressive Stimmung
  • Interesseverlust und Freudlosigkeit
  • Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit

Weitere Symptome, die auftreten können

  • Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Innere Leere
  • Schuldgefühle
  • Unentschlossenheit
  • Negative, pessimistische Zukunftsperspektiven
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
  • Suizidgedanken & -handlungen
  • Wahnvorstellungen

Bei Männern sind die klassischen Symptome der Depression wie gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit und Antriebsmangel oft überlagert von anderen Symptomen wie

  • Niedrige Impulskontrolle
  • Geringe Stresstoleranz
  • Erhöhte Aggressivität
  • Verstärkter Konsum von Suchtmitteln
  • Erhöhte Risikobereitschaft