Burnout

Unter Burnout versteht man einen Zustand der völligen körperlichen, emotionalen und geistigen Erschöpfung aufgrund von chronischer Überlastung. Laut dem ICD-10 handelt es sich beim Burnout-Syndrom um ein Problem bei der Lebensbewältigung und wird als „Ausgebranntsein“ bezeichnet. Grundsätzlich kann jeder Mensch ein Burnout-Syndrom entwickeln, der durch seine berufliche und/ oder private Situation extrem belastet ist.

Häufig entwickelt sich ein Burnout schleichend über einen längeren Zeitraum hinweg. Da zumeist mehrere Symptome gleichzeitig vorliegen, spricht man von einem Burnout-Syndrom. Für ein Burnout ist nicht die Anzahl der Symptome entscheidend, sondern ob diese schon über einen längeren Zeitraum bestehen, bzw. ob sie immer wieder in kürzeren Abständen auftreten.

Körperliche Symptome können sein

  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Bauchschmerzen)
  • Schlafstörungen
  • Muskelverspannungen
  • Beeinträchtigung der sexuellen Lust
  • Erhöhte Anfälligkeit für Infekte
  • Herzprobleme, Gefühl von Aufregung, Herzklopfen

Psychische Symptome können sein

  • Lustlosigkeit, Gereiztheit
  • Stimmungsschwankungen
  • Gefühle des Versagens, der Sinnlosigkeit
  • Gefühl der inneren Leere
  • Chronische Motivationslosigkeit
  • Gefühl der Niedergeschlagenheit
  • Verzweiflung bis hin zu Hoffnungslosigkeit
  • Depressionen
  • Suizidgedanken

Soziale Symptome können sein

  • Unfähigkeit, sich auf Klienten, Kunden oder Schüler zu konzentrieren und zuzuhören
  • Verschieben von Kunden- oder Kliententerminen
  • Abbruch von Sozialkontakten
  • Distanzierung und Rückzug von Menschen und Hobbies
  • Ehe- und Familienprobleme

Symptome auf der Verhaltensebene können sein

  • Erhöhte Neigung zu Suchtverhalten
  • Erhöhte Aggressivität
  • Häufigere Fehlzeiten am Arbeitsplatz
  • Distanzierung und Rückzug von Menschen und Hobbies
  • Längere Pausen